Urkundenfälschung

Die Urkundendelikte schützen die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Rechtsverkehrs mit Urkunden. Sie sind typische Begleitdelikte zu den Vermögensdelikten. 

Die Urkundenfälschung gemäß § 267 StGB enthält drei Tathandlungsalternativen, das Herstellen einer unechten Urkunde, das Verfälschen einer echten Urkunde und das Gebrauchen einer unechten oder verfälschten Urkunde.

Eine Urkunde ist jede verkörperte Gedankenerklärung, die zum Beweis im Rechtsverkehr geeignet und bestimmt ist und die ihren Aussteller erkennen lässt. 

Als Urkunden kommen u.a. Medizinrezepte, Fahrkarten, Zeugnisse in Betracht. 

Der Straftatbestand der Fälschung technischer Aufzeichnung gemäß § 268 StGB dient der Sicherheit und Zuverlässigkeit des Beweisverkehrs mittels Aufzeichnungen aus technischen Geräten. Der Tatbestand schützt daher die sichere Informationsgewinnung dieser Geräte. Sanktioniert werden das Herstellen einer unechten technischen Aufzeichnung oder das Verfälschen einer technischen Aufzeichnung.